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SD-Verbot als Kostenbremse - Ein neuer behördlicher Unsinn

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Geschrieben von Breitenstein, Claude, Liestal   
Friday, 05 June 2009

 

Basler Zeitung 5.6.2009, Frontseite

Der Arzt soll nicht mehr Apotheker sein

Selbstdispensation muss fallen, verlangt Couchepin

 

AUFSCHREi.Ärzte müssen künftig möglicherweise darauf verzichten, ihren Patienten die Medikamente direkt zu verkaufen.

Gesundheitsminister Pascal Couchepin hat gestern angekündigt, dass er vorschlagen will, den Ärzten die Medikamentenabgabe zu verbieten.

Er wolle diesen Vorschlag im Rahmen des Massnahmenpakets zur Senkung der Gesundheitskosten in die Vernehmlassung geben, sagte er.

Wer Medikamente verschreibe, solle nicht gleichzeitig aus deren Verkauf Profit schlagen können. Zudem seien die Vertriebskosten eines Arztes viel tiefer als die eines Apothekers. Er sei sich bewusst, dass die Aufgabe der Selbstdispensation zu einem Aufschrei führen werde, sagte Couchepin.

Aber er hoffe auf die Unterstützung des Parlaments. Dort dürfte diesem Vorschlag jedoch Opposition erwachsen, wie sich gestern im Ständerat

zeigte: Eine Motion, die tiefere Margen auf den von Ärzten abgegebenen Medikamenten verlangte, wurde nur hauchdünn angenommen. SDA

 

Ärztliche Medikamenten-Abgabe ist kein Kostentreiber

 

DMA (Direkte Medikamentenabgabe beim Arzt) ist nachweislich KEIN KOSTENTREIBER.

Das Verbot der DMA führt zu keiner Kosteneinsparung. Die seit Jahren wiederholte Behauptung ist durch unabhängige Statistiken mehrfach widerlegt. Medikamente kosten in der Apotheke durch die verschiedenen Zuschläge und Taxen mehr als beim Arzt.

DMA ist eine von der Bevölkerung geschätzte ärztliche Dienstleistung und ein qualitativ hochwertiges Werkzeug vor allem der Hausärzte. Die Behauptung, dass DMA zum medizinisch unsinnigen Gebrauch teurerer Medikamente anreizt, ist eine beleidigende Unterstellung und ein haltloses Misstrauens-Votum gegenüber der Hausärzteschaft.

Mit der DMA wird kostenbewusst und nach medizinischen Kriterien therapiert.

Patientinnen und Patienten sollen als mündige Konsumentinnen und Konsumenten selbst frei entscheiden können, wo sie ihre Medikamente beziehen. In der Apotheke, in der Arztpraxis oder im Postversand.

Der Zwang zur Apotheke ist eine unnötige und wirkungslose Bevormundung der freien Konsumentinnen und Konsumenten.

 

Dr. med. Claude Breitenstein

Hausarzt, 4410 Liestal

 


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