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Qualitätssicherung in der Arztpraxis

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Geschrieben von Administrator   
Montag, 18 August 2014

Qualitätssicherung – Qualitätsmanagement

Bedürfnisse der Ärzteschaft – Umfrage-Ergebnisse

Eine Umfrage im Jahre 2012 unter 180 Grundversorgern über Bedürfnisse und Wünsche betreffend Massnahmen zur Qualitätssicherung in der Praxis ergab auf die Frage: „Was wünschen Sie sich von einem Projekt zur Qualitätssicherung in der Arztpraxis“ folgendes Resultat:

 

 

Image"Resultate der Umfrage "QM in der Arztpraxis"

Fazit: 94% aller Befragten wünschen sich in irgendeiner Form eine Unterstützung für die Qualitätssicherung in der Arztpraxis. Nur 6% der Befragten haben diesbezüglich keine Wünsche oder Bedürfnisse.

Die Wünsche und Bedürfnisse sind uneinheitlich. Während die einen Befragten sich Guidelines und Hilfestellungen für die Umsetzung der EBM-Richtlinien wünschen, möchten andere explizit keine Guidelines, sondern Hilfestellung für die individuellen und persönlichen Entscheidungsprozesse.

Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche reichen von einfachen Hilfsmitteln zur Fehlererkennung und –Vermeidung bis hin zu einem vollständigen Qualitätsmanagement mit Zertifizierung.

Die meisten Befragten haben mehrere Antwortmöglichkeiten angekreuzt. Bei der detaillierteren Befragung haben viele der angesprochenen Grundversorger angegeben, dass der Bedarf an Intervention vor allem auch innerhalb der Praxis von einem Arbeitsplatz zum andern stark variieren kann. So kann einerseits zum Beispiel der Bereich „Blutentnahme“ seit Jahren tadellos funktionieren und hat damit ausser einem kurzen Fehlerquellencheck keinerlei Interventionsbedarf, während andererseits zum Beispiel der Bereich „Organisation“ durchaus optimiert werden kann.

Der Interventionsbedarf ist auch von Zeitpunkt zu Zeitpunkt innerhalb einer Praxis unterschiedlich. Arbeitet zum Beispiel ein Praxisteam schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammen, besteht wenig Bedarf an Massnahmen zum „Personalmanagement“. Auch hier genügt in der Regel ein einfacher Fehlerquellencheck, der von Zeit zu Zeit durchgeführt wird. Dies kann sich sofort ändern, wenn sich die Teamzusammensetzung ändert und Mitarbeiterinnen ersetzt werden müssen. Hier können Hilfsmittel für die Instruktion der neuen Mitarbeiterin, für die interne Kommunikation und die Entschärfung der Schnittstellenproblematik durchaus sinnvoll sein und helfen, Fehler zu vermeiden.

Bei einer traditionellen Praxis mit einer Ärztin respektive einem Arzt und einer Mitarbeiterin, die seit vielen Jahren zusammenarbeiten, besteht kaum ein Bedarf an Organigramm und Zuständigkeitenmatrix, während ein Ärztezentrum mit 11 Ärzten und Ärztinnen und 17 Mitarbeiterinnen nicht um ein klar struktiriertes Organigramm mit eindeutig zugeordneten Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten herumkommt.

Ein Qualitätssicherungsinstrument, das von allen praktizierenden Ärzten akzeptiert wird, muss all diesen unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. 

 

Dr. med. Daniel Schädeli

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18 August 2014 )
 

Erfolgreiche MPA-Weiterbildung

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Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 13 Juli 2010

Die erste OptiQ-Weiterbildung für MPA’s „Kommunikation im Dreiecksverhältnis Patient – MPA – Arzt“ wurde am 10. Juni im Kloster Dornach sehr erfolgreich durchgeführt. Der Anlass wurde von >90% der Teilnehmerinnen als sehr gut betreffend Zielerreichung, Nützlichkeit für den Praxisalltag und Form der Veranstaltung beurteilt. Einzelne Kritikpunkte nehmen wir selbstverständlich zur Kenntnis und integrieren sie in die nächsten Veranstaltungen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12 Februar 2021 )
 

FMH : Gegen SD-Abschaffung

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Geschrieben von Breitenstein, Claude, Liestal   
Sonntag, 07 Juni 2009

Abschaffung der ärztlichen Medikamentenabgabe:

Untauglicher Vorstoss von Bundesrat Couchepin

 

Die FMH und die betroffenen √Ąrztegesellschaften nehmen den neusten politischen Vorstoss von Bundesrat Couchepin mit grossem Befremden zur Kenntnis. Anstatt kostend√§mpfende Massnahmen vorzuschlagen, sprach er gestern im St√§nderat davon, dass er ¬ępers√∂nlich¬Ľ die √§rztliche Medikamentenabgabe verbieten m√∂chte und eine entsprechende Gesetzesrevision vorsehe.

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 07 Juni 2009 )
 

Fragen √ľber Fragen...

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Geschrieben von Sch√§deli, Daniel, Allschwil   
Sonntag, 07 Juni 2009

Zitate aus dem Arbeitspapier: ‚ÄěKonzept f√ľr die zuk√ľnftige ambulante Versorgung und zur Reorganisation des Notfalldienstes im Kanton Baselland"

(Verfasser des Originaltextes : Dr. Tobias Eichenberger)

 

(Alle Mitglieder der AeGBL haben dieses Papier mit Originaltext erhalten. Ich verzichte deshalb darauf, es hier nochmals im Originaltext zu veröffentlichen.)

 

Dies gelesen:

‚ĶDie Notfallstationen der beiden Kantonsspit√§ler verzeichnen steigende Patientenzahlen, die ‚Äěwalk-in‚Äú-Situationen nehmen zu, Bagatellf√§lle blockieren wichtige Ressourcen‚Ķ

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 07 Juni 2009 )
 

FMH-Präsident klar gegen SD-Verbot

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Geschrieben von Breitenstein, Claude, Liestal   
Freitag, 05 Juni 2009

Couchepins Vorschlag empört FMH-Präsidenten

FMH-Pr√§sident Jacques de Haller ist emp√∂rt √ľber Bundesrat Pascal Couchepins Vorschlag zum Verbot der Medikamentenabgabe durch die √Ąrzte.

F√ľr Haller ist die Medikamentenabgabe durch den Hausarzt eine Dienstleistung an den Patienten. Die Bev√∂lkerung w√ľrde diese Form sch√§tzen, sagte er in einem Interview der ¬ęTagesschau¬Ľ.

Haller: ¬ęKein Spareffekt¬Ľ

Ein allfälliges Verbot des Medikamentenverkaufs träfe einmal mehr die Grundversorger. Dabei sage die Landesregierung dauernd, dass sie diese stärken wolle, so Haller.

Mit der Forderung des Bundesrates w√ľrde wiederum ein wichtiger Teil der √§rztlichen T√§tigkeit verloren gehen, sagte Haller weiter in der ¬ęTagesschau¬Ľ. Zudem w√ľrde daraus kein Spareffekt resultieren. Laut Haller sind in Kantonen, in denen √Ąrzte noch Medikamente an ihre Patienten abgeben, die Arzneikosten tiefer, als bei den √ľbrigen.

Studien bewiesen, dass die √Ąrzte nicht mehr Medikamente verschrieben, wenn sie diese selber verkaufen k√∂nnten. Auch die Senkung der Margen ist f√ľr de Haller keine Option. Der Medikamentenverkauf sei offizieller Teil des √Ąrzteeinkommens.

Widerstand gegen Vorschlag von Couchepin

Couchepin k√ľndigte gestern in einer Debatte zu Medikamentenpreisen im St√§nderat an, er wolle im Massnahmenpaket zur Senkung der Gesundheitskosten unter anderem das Verbot der Medikamentenabgabe durch √Ąrzte vorschlagen. Er sei sich aber bewusst, dass dies grossen Widerstand hervorrufen werde.

 

Kopiert von der SF-Homepage 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 07 Juni 2009 )
 
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